16.6.15

Oase der Sinne


Vor deiner Geburt ...
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nun die Gelegenheit hast,
in einen neuen Körper einzutauchen.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du für die Zeit des körperlichen Lebens vergessen würdest,
wer du bist – woher du kommst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du wieder Neuland betreten wirst,
Erfahrungen machen wirst wie nie zuvor und niemals danach.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es manchmal leicht, doch oft auch schwer sein wird,
dass du oftmals stark und oft auch schwach sein wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es immer neue Begegnungen in deinem Leben geben wird.
Dir wurde auch gesagt, dass es Abschiede geben wird.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du oft nicht wissen wirst,
wohin die Reise geht – wohin dein Leben steuert.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass immer Hilfe in deiner Nähe ist,
du wirklich nie alleine bist.
Dir wurde auch gesagt, dass du dich dennoch oft allein fühlen wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du alle Schätze in dir trägst,
sie aber auch nur in dir finden kannst.
Dir wurde auch gesagt, dass du oft
noch im Außen suchen und Enttäuschung erfahren wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass das Geheimnis des Lebens darin besteht, dass nur der bekommt,
der bereit ist zu geben, der bereit ist, alles zu geben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nur dann Liebe und Geborgenheit spüren wirst,
wenn du selbst Liebe und Geborgenheit gibst.
Dir wurde gesagt, dass nur du allein
zum Retter deines Lebens werden kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du die Stimme, die vor der Geburt zu dir spricht,
auch während deines Lebens immer hören kannst.
Dir wurde gesagt, dass du in dich hineinhorchen musst, um sie zu hören.
Und du hast gesagt: Ich will es probieren.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du zurückkehren wirst und dann die Frage beantworten musst:
die Frage, was du gemacht hast aus deinem Leben,
was du gemacht hast mit deinen Fähigkeiten und Talenten,
wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die dir von oben zugefallen sind.
Und du hast gesagt: Ich will Antwort geben.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass zwar dein Körper, niemals aber deine Seele
geschädigt werden kann.
Und du hast gesagt: Ich will daran denken.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du dir selbst immer vertrauen kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es versuchen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du jetzt die Gelegenheit hast zu lachen und zu weinen,
zu essen und zu trinken, zu schmecken und zu fühlen,
zu singen und zu tanzen.
Dir wurde gesagt, dass du die Gelegenheit hast,
dein Leben zu leben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du so wertvoll bist, dass das Leben selbst
ohne dich nicht existieren könnte.
Und du hast gesagt: Ich will es niemals vergessen
Text: Peter Michael Dieckmann

10.5.15

Gemeinsam wandern


Gehen Menschen gemeinsam ein Stück Weges,
In der Begegnung einer Wanderung,
schwingen Gedanken, Weltanschauungen 
im stetigen gehen in Schusters Rappen,
ist der Proviant unsere Gemeinsamkeit
im Sinne des Seins von Gottes vielfältiger Schöpfung
für den endlosen Weg auf der Straße des Lebens...

von Angelika Redies Butt, der Text

9.5.15

Münchner Frühling





Gestern eine Wandertour , teils unfreiwillig teils freiwillig in München gemacht!
Dachte zuerst die Schwere Reiter Straße wäre in der Nähe vom Odeonsplatz,
bis mir ein Polizist 
den Weg, per U-Bahn zum Bonner Platz wies. 
Am Bonner Platz ging ich gefühlte 3 km bis ich da an dieser T-Kreuzung ankam. 
Ging da an einen Park vorbei. Glaube es war in der Karl-Theodor-Str Es ist der Luitpoldpark! Sah da eine ägyptische Säule mit einer Steintreppe davor. Bewunderte das Bauwerk mit einer Joggerin die Stretch Gymnastik machte, hätte mich am liebsten einfach dazu gesellt, aber mein freiwilliges Ehrenamt trieb mich weiter....
Überquerte die Schleissheimer Str. in die Ackermannstr. Hier ging ich links begleitend am Olympiapark vorbei begleitend mit meinen Fernsehturm, bis ich endlich diese Schwere Reiter Str. erblickte. An dieser T-Kreuzung bog ich rechts ab und fand da ums Verrecken keine Hausnummernhinweise. An der Dachauer Str. angekommen, sah ich links schon einen älteren Gebäudekomplex, aber wo war da der Haupteingang? Kein Hinweis auf irgend eine Aufnahmestelle für Asylanten. Ging über die Straße weil ich dachte sie ginge da weiter? Irgend etwas mit 114 gelesen, also zurück mit der Tram-Bahn wo ich in die Schwere Reiter Str. einbog. Nun die andere Seite links abbiegend! 8 - 10 sah ich da Hausnummern. Kruzifix jetzt das ganze wieder zurück! Sehr sauer kam ich wieder an diesen älteren Gebäudekomplex an und ging in den Hof, da fragte ich eine Frau wo denn diese Aufnahmestelle sei? Hab sie überschäumend sehr gereizt danach gefragt! Verständnisvoll auf meine Ausführung wies Sie mich an durch dieses Tor da zu gehen.
Bin endlich angekommen!!! Sah da 3 Afrikaner sitzen.. Kam an eine Halle wo Leute Kleider in sehr viele Umzugskartons sortierte. Die Frau die da was zum sagen hatte war in einen Gespräch mit einen Mann... Schaute mich weiter um was da alles in diesen Leonrodwerkstätten so abgeht. Recht ruhig und beschaulich alles. Ging wieder zurück in diese Kleidersortierhalle. Und konnte endlich mit einer Frau reden. "Ich wollte eigentlich bei Ihnen helfen, aber nun habe ich keine Lust mehr, weil ich so weit gehatscht bin." Sagte ich.
"Wozu gibt es den Internet? Und wir haben heut nichts mehr zu tun! Kommen Sie ein andermal wieder wenn Sie wieder Lust haben zu helfen!" Sie war sehr lieb freundlich und ich verliess meine unabsichtliche Sucherei wieder. "Du Faules Schweinchen, warum hast Du Dir das nicht am Abend zuvor angesehen? Hättest dir die ganze Lauferei sparen können! Du mit Deiner Besserwisserei, Depp du! Aber jetzt ruf ich eine Münchner Freundin an die ich jetzt kennen lernen möchte und treffe mich mit ihr erst im Cafe Regenbogen. Jetzt freu ich mich auf ein gutes Mittagessen."
Von der Infantriestr. fuhr ich mit der Tram 12 bis Hohenzollnerplatz zur U-Bahnstation und so zum Götheplatz zu kommen!

Im Cafe Regenbogen wartete ich auf Angelika die ich auf einer Demo in München vor kurzen kennen lernte. Sie lebt seit ca. 20 Jahren in München und stammt eigentlich aus Berlin. Sie kam dann sehr lieb an meinen Tisch und freuten uns zusammen uns so schnell spontan wieder zu sehen. Nach unseren Nudelgericht für 4,20€ und viel Wasser, schlug ich ihr eine kleine Wanderung Richtung Glockenbach vor! Sie willigte spontan ein!
Mit einer gleichgesinnten Seelenfreundin nun "freiwillig" bei diesen Frühlingswetter sich so kennen zu lernen.
So gingen wir am Taxistand in die Waltherstr. wo wir in den Thalkirchnerfriedhof kamen.
Ein stillgelegter Friedhof! Alte Namen auf den Grabsteinen die ich als Strassennamen kenne, oder in Bücherverlagen....
Wie vergänglich doch diese Welt ist oder die Zeit.
Grabsteine ohne Namen verwischt von der Zeit...
Unbedeutende Leiber, im Fluss des Jetzt im ewigen Nichts....
Auf den einen oder anderen namenlosen Grab spriesen bunte Tupfer von Tulpen. Ein Farbklecks der Grau in Grau gebrochen Steine. Wir standen bei unseren gedanklichen schweifen dann mitten im Bärlauch, ein Geruch der mich innerlich berauscht vor Sinnlichkeit. Und da an einen hochrangigen Grab gelb rote leuchtende Tulpen wieder. Auf der anderen Seite der Friedhofsmauer Kindergeschrei von einen Kinderhort, und hinter uns ein Vater mit weinenden Baby im Kinderwagen, ja uns zog es wieder schwebend aber auch beeindruckt unserer treibenden Gedanken und Gefühlen wieder raus vom ruhigen Friedhof zum Glockenbach.
Wo wir an zwei ratschenden Müttern mit Ihren Kinderwagen vorbeistreiften.
Nun zeig ich Dir Cafe Glück, damit Du auch weisst wo es genau ist." Schlug ich ihr einfach so vor. Als wir den Glockenbach überquerten, sahen wir einen Bioladen, der uns beiden von den Preisen und der Warenarten dort im vorbeischlendern interessierte.

6.4.15

Ostern 2015 gewidmet an Horst





Wenn Du die wahre Liebe suchst, dann finde sie in Menschen nicht nur nach den Geschlecht des kommen und gehen..... 
Auch im Geiste kommen wir mit Menschen zusammen und müssen uns auch da wieder von Ihnen trennen...
Wir erleben uns in einer Einheit einer wundervollen Symbiose des sich finden von der universellen Wahrheit!
Diese Wahrheit gibt uns die Inspiration materiell friedvoller im Verhalten mit unseren Pflanzen, unseren Tieren, unseren Mitmenschen unserer Mutter Erde.
In diesen Wunsch finden sich immer Gleichgesinnte die in Worten, in Gedachten ohne Sprache, oder im Gebet oder der Meditation miteinander kommunizieren...
Auch wenn es schmerzt wenn Dir solche Menschen fehlen,
die Energie was man sich austauscht oder ergänzt, ist immer in Dir!!!!
Gehe mit diesen Menschen ohne Worte spazieren im Wald, oder auf den Berg, oder am Strand eines Sees oder am Meer, es ist die selige Wahrheit unseres gemeinsamen Seins.

Tunnel durch Raum und Zeit

Tunnel durch Raum und Zeit
von Monika Crepes, Wien

Tagebuch

16. Dezember 2013

die nächsten 14 Tage, hoffentlich aber nur 14 Tage, nur noch Nachtschicht!